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Online-Coaching-Preise 2026: was du als Online-Personal-Trainer verlangen kannst

Auf Gymkee Pay zahlen Kunden für Online-Coaching-Abos in Euro im Median 150 € im Monat (Gymkee-Pay-Daten, August 2026). Berechne deinen eigenen Mindestpreis aus Stunden, Stundensatz und Umsatzsteuer, dann bau drei Pakete darum, die sich verkaufen.

Mo Mo · 31. Aug. 2026 · 9 Min. Lesezeit
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Auf Gymkee Pay zahlen Kunden für Online-Coaching-Abos, die in Euro abgerechnet werden, im Median 150 € im Monat; die mittlere Hälfte der Abos liegt zwischen 90 € und 200 € (Gymkee-Pay-Daten, August 2026). Setz deinen Preis pro Monat, nicht pro Trainingseinheit: Stunden pro Kunde mal Stundensatz mal 4,3 Wochen ergibt deinen Mindestpreis, und um den herum baust du drei Pakete.

Was Online-Coaching 2026 wirklich kostet

Hinter dem Median steckt eine breite Verteilung: Gut 31 % der in Euro abgerechneten Abos liegen unter 100 €, gut 46 % zwischen 150 € und 300 €, und gut 8 % kosten mehr als 300 € (Gymkee-Pay-Daten, August 2026, alle Märkte, in denen Gymkee in Euro abrechnet).

Balkendiagramm der monatlichen Coaching-Abo-Preise auf Gymkee Pay in Euro: 31,4 % unter 100 €, 14 % 100 bis 150 €, 26 % 150 bis 200 €, 20,2 % 200 bis 300 €, 5,8 % 300 bis 500 €, 2,5 % 500 € und mehr
Was Kunden pro Monat auf Gymkee Pay zahlen, Anteil der in Euro abgerechneten Abos (Gymkee-Pay-Daten, August 2026)

In den USA, dem größten Markt, verlangen Online-Coaches typischerweise zwischen 100 und 500 Dollar pro Kunde und Monat (PTDC, 2025). Das ist der US-Wert. Für Deutschland gibt es keine vergleichbare Erhebung, aber an diesem Markt orientiert sich Online-Coaching weltweit.

Am unteren Ende bekommt der Kunde ein Standardprogramm und einen schriftlichen Check-in im Monat, ohne Austausch dazwischen. Am oberen Ende sieht das Angebot ganz anders aus: Training und Ernährung auf genau eine Person zugeschnitten, ein wöchentlicher Video-Check-in, und die Antwort auf eine Nachricht kommt noch am selben Tag. Zwei Coaches mit derselben Ausbildung können an beiden Enden richtig liegen, weil sie ein unterschiedliches Maß an Betreuung verkaufen.

Weder das Statistische Bundesamt noch der DSSV noch die Bundesagentur für Arbeit erhebt, was Online-Coaching kostet. Die Spannen, die auf anderen Seiten kursieren, stammen von Blogs und Marktplätzen, nicht von einer echten Erhebung.

Warum du den Monat verkaufst, nicht die Trainingseinheit

Die einzelne Trainingseinheit im Studio oder beim Kunden zu Hause war lange das Produkt. Du hattest eine Stunde, der Kunde hatte eine Stunde, und genau die hast du verkauft. Mehr Geld bedeutete mehr Einheiten in der Woche oder einen höheren Satz, mit einer klaren Obergrenze: den Stunden, die in eine Woche passen.

Zum Vergleich: Angestellte Fitnesstrainer in Vollzeit verdienen im Median 2.812 € brutto im Monat (Bundesagentur für Arbeit, Entgeltatlas 2025). Selbstständige tauchen dort gar nicht auf, doch das Stundenmodell hat dieselbe Grenze, nur ohne Arbeitgeber: Wer 25 Einheiten die Woche gibt, findet für eine 26. keinen Platz mehr, egal wie groß die Nachfrage ist.

In Deutschland kommt eine Besonderheit dazu: Fitnesstrainer und Personal Trainer sind keine reglementierten Berufe (Europäische Kommission, Datenbank der reglementierten Berufe, 2026). Die Fitnesstrainer-B-Lizenz, mit der die meisten anfangen, kommt von privaten Anbietern: Die Ausbildung ist intern geregelt, und eine bestimmte Vorbildung schreibt das Gesetz nicht vor (Bundesagentur für Arbeit, BERUFENET, 2026). Die DOSB-Lizenz gilt im organisierten Vereinssport (DOSB, 2025). Eine staatliche Lizenz kannst du also nicht in den Preis schreiben. Was der Kunde online bezahlt, ist das, was zwischen zwei Einheiten passiert.

Genau das kauft er online: einen Monat Aufmerksamkeit. Die Aufmerksamkeit ist das Produkt.

Deinen Mindestpreis berechnen (Rechenbeispiel)

Aus zwei eigenen Zahlen ergibt sich dein Mindestpreis, in fünf Schritten.

Schritt 1: deine echte Zeit pro Kunde und Woche zählen. Programm-Update, Check-in lesen, Nachrichten, ein kurzer Anruf. Mit einer Coaching-App schrumpft diese Arbeit auf etwa 1 Stunde pro Kunde und Woche. Das ist eine Annahme. Mit Excel-Tabelle und WhatsApp-Gruppen dauert dieselbe Arbeit länger. Stoppe deine Zeit zwei Wochen lang und ersetze die Annahme durch deine Zahl.

Schritt 2: deinen Stundensatz festlegen. Nimm, was du für eine Personal-Training-Stunde verlangst, im Studio oder beim Kunden zu Hause. In diesem Beispiel sind es 60 €.

Schritt 3: den Mindestpreis berechnen. 1 h × 60 € × 4,3 Wochen ergibt rund 260 € pro Kunde und Monat.

Formel: 1 Stunde pro Kunde und Woche mal 60 Euro Stundensatz mal 4,3 Wochen ergibt rund 260 Euro pro Kunde und Monat
Dein Mindestpreis: Stunden pro Kunde und Woche × Stundensatz × 4,3 Wochen

Schritt 4: den Auslastungscheck machen. 20 Kunden × 260 € ergeben 5.200 € Umsatz im Monat, 62.400 € im Jahr. Umsatz ist kein Gehalt. Behalte das im Kopf, bevor die Zahl zu gut aussieht.

Schritt 5: die deutsche Steuer- und Abgabenrealität einrechnen. 62.400 € im Jahr liegen über der Kleinunternehmergrenze von 25.000 € Umsatz im Vorjahr (§ 19 UStG, seit 2025). Spätestens ab dem folgenden Jahr fällt also die reguläre Umsatzsteuer von 19 % an (§ 12 UStG), und wer im laufenden Jahr über 100.000 € kommt, verliert die Befreiung sofort: Schon der Umsatz, der die Grenze überschreitet, ist steuerpflichtig (BMF, 2025). Dein Kundenpreis ist brutto: Von 260 € bleiben dir dann rund 218 € netto. Aufs Jahr gerechnet: Von 62.400 € Umsatz bleiben nach 19 % Umsatzsteuer rund 52.400 € netto, davon gehen deine Betriebsausgaben ab, und auf den Gewinn zahlst du 18,6 % Rentenversicherung, dazu gleich mehr.

Dazu kommt die Rentenversicherung: Die Deutsche Rentenversicherung zählt selbstständige Coaches und Trainer zur Lehrtätigkeit (DRV, 2021). Ohne versicherungspflichtigen Arbeitnehmer bist du damit rentenversicherungspflichtig (§ 2 SGB VI), Beitragssatz 18,6 %. Ob dein Coaching gewerblich oder freiberuflich läuft, entscheidet das Finanzamt im Einzelfall (§ 18 EStG): Das gehört auf den Tisch deines Steuerberaters.

Dieser Abschnitt ist für Deutschland geschrieben. In Österreich liegt die Kleinunternehmergrenze bei 55.000 € brutto im Jahr, Umsatzsteuer 20 % (USP, 2026); in der Schweiz greift die Mehrwertsteuerpflicht ab 100'000 CHF Jahresumsatz, Satz 8,1 % (ESTV, 2026). Die Rechnung bleibt dieselbe, nur Schwellen und Sätze ändern sich.

Eine Regel zählt mehr als die genaue Zahl: Geh nie unter deinen Mindestpreis, nur um die ersten Kunden zu gewinnen. Jeder Kunde unter dem Mindestpreis kostet dich Stunden, die du nicht wiederbekommst.

Drei Pakete, damit der Kunde wählt

Ein einzelner Preis stellt dem Kunden nur eine Frage: ja oder nein. Drei Pakete machen daraus eine leichtere Frage: welches? Ob das mehr Abschlüsse bringt, hat für Coaching niemand gemessen. Die Frage ändert sich trotzdem.

Pakete funktionieren nur, wenn jedes sichtbar ein anderes Produkt ist:

Leistung Basis Coaching Premium
Trainingsprogramm Vorlage Individuell, alle 2 Wochen aktualisiert Individuell, wöchentlich aktualisiert
Ernährung Allgemeine Richtwerte Persönliche Makros Individueller Ernährungsplan
Check-in Monatlich, schriftlich Wöchentlich, schriftlich Wöchentlich, per Video
Nachrichten Keine zwischen den Check-ins Antwort innerhalb von 24 h Antwort am selben Tag
Fortschritt Kunde trägt selbst ein Vom Coach geprüft Vom Coach geprüft und angepasst
Gewohnheiten Nicht enthalten Grundlegend Vollständig

Jetzt die drei Spalten am Mindestpreis von 260 € ausrichten:

  • Basis, 120 € im Monat. Ein Standardprogramm und ein monatlicher Check-in brauchen etwa 0,25 Stunden pro Woche, ihr eigener Mindestpreis liegt also bei rund 65 € (0,25 h × 60 € × 4,3). Der Verkaufspreis liegt bei 120 €, weil die Vorlage einmal erstellt und für jeden Basis-Kunden wiederverwendet wird, und weil 65 € die falschen Kunden anziehen.
  • Coaching, 260 € im Monat. Genau dein Mindestpreis. Dieses Paket soll die meisten Kunden wählen, also muss es deine Zahl decken.
  • Premium, 450 € im Monat. Individuelle Ernährung, Video-Check-in und Antwort am selben Tag kommen eher auf 1,75 Stunden pro Woche: 1,75 h × 60 € × 4,3 ergibt rund 450 €, dieselbe Formel mit anderen Stunden.
Balkendiagramm der drei Pakete: Basis 120 Euro im Monat für etwa 0,25 Stunden pro Woche, Coaching 260 Euro für 1 Stunde, Premium 450 Euro für etwa 1,75 Stunden
Drei Pakete, ein Stundensatz: Basis 120 €, Coaching 260 € (dein Mindestpreis), Premium 450 €

Ein Beispiel aus der Praxis: Ein Trainer aus Leipzig stellt im Januar auf Online um und übernimmt seine Studiopreise eins zu eins, 45 € pro Einheit, dazu "Nachrichten jederzeit". Im März hat er neun Kunden, schreibt abends bis halb elf und rechnet zum ersten Mal nach, was eine Betreuung ihn pro Woche wirklich kostet: gut anderthalb Stunden. Sein Stundensatz liegt damit unter dem, was er im Studio verdient hat, und die Kunden, die am meisten schreiben, zahlen genauso viel wie die, die sich nie melden. Nicht der Preis war falsch, sondern die Einheit, auf die er ihn gerechnet hat.

In WhatsApp und Excel, mit einem PDF als Plan, sehen drei Pakete aus wie drei Preise für dieselben Nachrichten. Ein Kunde, der im Chat nach seinem Plan scrollt, sieht nicht, wofür seine 260 € stehen.

Der Unterschied zeigt sich an einem Donnerstag, wenn eine Kundin schreibt: "Knie zwickt, soll ich die Kniebeugen weglassen?" Im Coaching-Paket öffnet ihr Trainer Gymkee, tauscht die Übung im Plan der Woche aus, hängt zwei Zeilen an die Einheit, und sie sieht die Änderung, bevor sie ins Studio fährt. Im Basis-Paket bekommt sie auf dieselbe Frage eine ehrliche Antwort per Nachricht, aber der Plan bleibt bis zum Monatswechsel, wie er ist, weil genau das der Unterschied zwischen 120 € und 260 € ist. Das Abo läuft über das wiederkehrende Abo für Personal Trainer automatisch weiter, einmal eingerichtet. Teste Gymkee 14 Tage kostenlos, ohne Kreditkarte.

Monatlich, Programm mit fester Laufzeit oder hybrid

Der Monatspreis oben passt für die meisten Coaches, zwei weitere Strukturen nutzen denselben Mindestpreis.

Monatlich. Das ist die Basis: eine feste Rate, automatisch abgebucht, für laufendes Programm, Check-ins und Nachrichten.

Programm mit fester Laufzeit. 8 oder 12 Wochen mit einem klaren Ziel, etwa der Wiedereinstieg nach einer Rückenverletzung oder die Vorbereitung auf eine Bergtour im Sommer. Der Preis ist dein monatlicher Mindestpreis mal die Anzahl der Monate. Bereite die Anschlussfrage schon ab Woche 10 vor, statt sie erst am letzten Tag zu stellen.

Hybrid. Online-Coaching als Basis, dazu dein Einzelstundensatz mal die enthaltenen Präsenzeinheiten. Bringt am meisten Umsatz pro Kunde, begrenzt dich aber auf Kunden, die du auch persönlich erreichst.

Für Pakete, kleine Gruppen oder einzeln verkaufte Programme lohnt sich ein Blick auf 7 Preismodelle für Personal Trainer.

Prüf deinen Preis am Markt, dann leg los

Bevor du einen Preis veröffentlichst, mach den Test von der anderen Seite: Schreib drei Trainer an, die dasselbe anbieten wie du, als wärst du ein Interessent, und schau, was zurückkommt. Wie schnell die Antwort kommt, ob ein Preis genannt wird oder erst ein Gespräch, was im Paket steht und was nicht. Nach drei Antworten weißt du mehr über deinen Markt als nach einer Stunde Instagram, und du siehst, ob dein Preis eine Erklärung braucht oder für sich steht.

Setz den Preis auf die Seite und lass ihn 90 Tage stehen, bevor du ihn wieder anfasst. Wer nach der zweiten Absage nachlässt, verhandelt ab da mit jedem, und die Kunden, die zum vollen Preis gekommen wären, sind längst weg. Drei Monate sind lang genug, um zu sehen, ob der Preis das Problem war oder das Angebot dahinter.

Wenn dein Kalender voll ist, ist Preise erhöhen, ohne Kunden zu verlieren der nächste Schritt.

Ein sichtbares Produkt zeigt sich auch in der Abrechnung. Bei Coaches, deren erste Rechnung auf Gymkee Pay mindestens 12 Monate zurückliegt, liegt der mittlere Monatsumsatz im Monat 12 rund zwei Drittel höher als im Monat 3, und 58 % rechnen im Monat 12 mehr ab (Gymkee-Pay-Daten, August 2026, alle Märkte). Wer in diesen 12 Monaten aufgehört hat, abzurechnen, geht mit null in die Rechnung ein. Die Zahlen sagen nicht, ob der Kalender voller oder der Preis höher ist, und sie beweisen keine Ursache.

Balkendiagramm des mittleren Monatsumsatzes auf Gymkee Pay: Monat 3 indexiert auf 100, Monat 12 auf 167, rund zwei Drittel höher
Mittlerer Monatsumsatz, Monat 12 gegenüber Monat 3 (Gymkee-Pay-Daten, August 2026)

Die Mindestpreis-Methode in diesem Artikel geht auf ein Video von Mo aus dem Jahr 2022 zurück, auf Englisch gedreht; die Rechnung dahinter hat sich seither nicht verändert.

FAQ

Sind 150 € im Monat ein guter Preis für Online-Coaching?

150 € ist der Median der Online-Coaching-Abos, die auf Gymkee Pay in Euro abgerechnet werden (Gymkee-Pay-Daten, August 2026): Die Hälfte der Kunden zahlt weniger, die Hälfte mehr. Ob 150 € für dich passt, hängt von deinem eigenen Mindestpreis ab. Bei 1 Stunde pro Kunde und Woche und 60 € Stundensatz liegt dein Mindestpreis bei rund 260 €, dann zahlst du bei 150 € für jeden zusätzlichen Kunden drauf. Rechne mit deinen eigenen Stunden, nicht mit dem Median.

Was kann ich als Anfänger für Online Personal Training verlangen?

Auch als Anfänger rechnest du mit deinem Mindestpreis. Der Kunde zahlt für die Betreuung im Monat, nicht für deine Jahre im Beruf, und Fitnesstrainer ist in Deutschland ohnehin kein reglementierter Beruf (Europäische Kommission, Datenbank der reglementierten Berufe, 2026). Zähl deine echten Stunden pro Kunde und Woche, nimm deinen Stundensatz aus dem Studio, multipliziere mit 4,3: Bei 1 Stunde und 60 € liegt der Mindestpreis bei rund 260 € im Monat. Willst du entgegenkommen, kürze die Leistung, nicht den Preis, zum Beispiel einen Check-in alle zwei Wochen statt jede Woche.

Pro Trainingseinheit oder pro Monat abrechnen?

Pro Monat. Online-Coaching ist ein Programm, Check-ins und Nachrichten über vier Wochen verteilt, ein Preis pro Trainingseinheit ignoriert also die Arbeit dazwischen. Die Monatsrechnung befreit dich außerdem von der Grenze deiner Wochenstunden: Angestellte Fitnesstrainer verdienen im Median 2.812 € brutto im Monat (Bundesagentur für Arbeit, Entgeltatlas 2025), und diese Zahl hängt direkt an den Stunden, die in eine Woche passen. Online hängt dein Preis nicht mehr davon ab, wie viele Einheiten du in eine Woche packst.

Wie viele Online-Kunden schafft ein Trainer?

Eine feste Zahl gibt es nicht. Bei rund 1 Stunde pro Kunde und Woche ergeben 20 Kunden 20 Stunden reines Coaching, dazu kommen Inhalte und Verwaltung. 20 Kunden zu je 260 € sind 5.200 € Umsatz im Monat, 62.400 € im Jahr, weit über der Kleinunternehmergrenze von 25.000 € Vorjahresumsatz (§ 19 UStG), also spätestens ab dem zweiten Jahr mit 19 % Umsatzsteuer im Preis. Mehr Kunden ohne höheren Preis kosten dich am Ende die Stunden, die eigentlich am meisten bringen sollten.

Muss ich als Online Personal Trainer Umsatzsteuer berechnen?

Solange dein Umsatz im Vorjahr unter 25.000 € und im laufenden Jahr unter 100.000 € bleibt, kannst du die Kleinunternehmerregelung nutzen und ohne Umsatzsteuer abrechnen (§ 19 UStG, seit 2025). Darüber gilt der reguläre Satz von 19 % (§ 12 UStG), und schon der Umsatz, der die 100.000 € überschreitet, wird steuerpflichtig, nicht erst im Folgejahr (BMF, 2025). Dein Kundenpreis ist dann brutto zu verstehen: Von 260 € bleiben rund 218 € netto. Kläre deinen Status, Gewerbe oder freiberuflich, mit deinem Steuerberater (§ 18 EStG).

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Mo

Mo

Cofounder & CEO

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